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Die Veranstaltungen der Seeheimer
Die Seeheimer Spargelfahrt
Seit 47 Jahren zählt die Spargelfahrt zu einem der Hauptereignissen des Seeheimer Kreises. Die einmal im Jahr stattfindende Bootsfahrt ist mit dem Regierungsumzug vom Rhein auf den Wannsee verlegt worden. Mittlerweile gehört sie zu einer der wichtigsten und begehrtesten Veranstaltungen des politischen Berlins.
Seeheim im Dialog
Mindestens zwei mal im Jahr richten die Seeheimer eine Dialog-Veranstaltung aus, zu der Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft geladen werden. Unser letzter Dialog fand im April 2008 statt. Hauptredner war Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Thema "Deutschland die grüne Wirtschaftsmacht". Hinzu kommen fraktionsoffene Abende, die die Seeheimer veranstalten. Zuletzt zu dem schwierigen Thema Patientenverfügung, zu dem wir unter anderem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu Gast hatten.
Im kleinen Kreis: die internen Runden der Seeheimer
Neben den öffentlichen Ereignissen kommen die Abgeordneten des Seeheimer Kreises regelmäßig zu internen Runden zusammen.
Die bekannteste dieser Runden ist der Seeheim-Mittagstisch, der traditionell jeden Dienstag in der Sitzungswoche um 13.30 Uhr stattfindet. Seit 2008 findet zusätzlich am Donnerstag Morgen in der Sitzungswoche ein Arbeitsfrühstück statt, in dem tagesaktuelle Themen und wichtige Abstimmungen besprochen werden.
Das Seeheim-Gänseessen
Seit einigen Jahren lädt der Seeheimer Kreis zum Gänseessen ein. Jedes Jahr im Herbst treffen sich die Abgeordneten des Seeheimer Kreises im Berliner Umland bei Gans und Apfelrotkohl. In gemütlicher Runde lassen die Seeheimer die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion Revue passieren und stärken sich für kommende Aufgaben. Am Gänseessen nimmt stets ein prominenter Gast teil, etwa der Parteivorsitzende Franz Müntefering oder Bundesminister wie Wolfgang Tiefensee, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück.
Die SEEHEIM-Herbsttagung 2008
28.11.2008
Mit über 400 Gästen und hochkarätig besetzten Podien wurde die diesjährige Seeheim-Herbsttagung ein großer Erfolg.
"Eine neue Balance zwischen Markt und Staat" - unter diesem Titel fand am 27. November unsere Herbsttagung in Berlin statt. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise ging es um die politischen Konsequenzen aus den Ereignissen an den internationalen Finanzmärkten.
In einer eindruckvollen Eröffnungsrede beschrieb der Bundesfinanzminister, wie widersprüchlich die an ihn gerichteten Vorschläge häufig sind und mahnte vor allem die Wirtschaftsforschungsinstitute zu mehr Beständigkeit in der Argumentation. "Während vor einiger Zeit Haushaltskonsolidierung über alles gestellt wurde, heißt es von den gleichen Instituten nun, es müssten dringend zusätzliche staatliche Ausgaben her", sagte Steinbrück. Gutachten, wie etwa das des Sachverständigenrates, seien „mal eben um 180 Grad anders“ als die vorherige Expertise. mehr...
47. Seeheim-Spargelfahrt auf dem Wannsee
4.06.2008
Sie ist eine der wichtigsten politischen Veranstaltungen Berlins: Bei bestem Wetter fand am 3. Juni 2008 die 47. Seeheim-Spargelfahrt statt.
Wie jedes Jahr waren zahlreiche Minister, Staatssekretäre, Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung an Bord der MS La Paloma, als diese kurz nach 18 Uhr den Anleger Wannsee verließ. Mehr als 600 Gäste waren auf Einladung der Seeheimer gekommen, unter ihnen die Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Ulla Schmidt und Olaf Scholz. mehr>>
Große Zustimmung für Gesine Schwan
13.11.2008
"Wenn Gesine Schwan überall so viel Unterstützung bekäme wie bei den Seeheimern der SPD, ihre Wahl zur Bundespräsidentin im nächsten Mai wäre gar kein Problem", schreibt die Berliner Zeitung über den Auftritt Gesine Schwans beim Seeheimer Mittagstisch am vergangenen Dienstag. Tatsächlich war die Begeisterung groß: "Gesine Schwan ist eine außerordentlich geeignete und überzeugende Kandidatin", erklärten die Seeheim-Sprecher bei dem Treffen.
"Das Amt bietet wie kein anderes die Gelegenheit, zu einer Stärkung der Demokratie in Deutschland beizutragen", sagte Gesine Schwan zu den Gründen für ihre Kandidatur. Nachlassende Wahlbeteiligungen und allgemeine Verdrossenheit zeigten, dass die Akzeptanz der Demokratie kulturell gefährdet sei. "Ich möchte als Bundespräsidentin erreichen, dass die Menschen wieder mehr Vertrauen in die Demokratie gewinnen."
Auf die Frage, ob durch gescheiterte Machtübernahme der SPD in Hessen ihre Chancen gesunken seien, erklärte sie: "Die ganze Zählerei macht aus meiner Sicht wenig Sinn. In der Bundesversammlung werden am 23. Mai 2009 Politikerinnen und Politiker aus unterschiedlichen Parteien sitzen – und jeder muss für sich eine persönlich Entscheidung treffen." Vielmehr stehe eine ganz andere Frage im Vordergrund: "Welcher Bewerber ist bereit, im höchsten Staatsamt nicht nur zu moralisieren und Reden zu halten, die niemandem wehtun, sondern auch mal etwas zu wagen."
Einen Eindruck davon gewinnt, wer die Vorträge verfolgt, die Gesine Schwan gerade auf ihrer Deutschlandreise hält. Die Termine und die Texte der bereits gehaltene Reden sind auf ihrer Website nachzulesen.




