Ihre Position: Politik : Papier des Seeheimer Kreises und des FES Managerkreises: Soziale Gerechtigkeit durch wirtschaftliche Vernunft

Dr. Karl Kauermann, Christiane Krajewski, Ditmar Staffelt und Michael Guggemos bei einer Diskussion über das Papier auf der SEEHEIMER Herbsttagung 2008

Soziale Gerechtigkeit durch wirtschaftliche Vernunft – Rahmenbedingungen für qualitatives Wachstum

 

Um auch nach 2009 in der Bundesregierung Verantwortung für die Menschen in Deutschland zu übernehmen, muss die SPD in ihrem Wahlprogramm Antworten auf die drängenden Herausforderungen formulieren: Wie schaffen wir in der sozialen Marktwirtschaft mehr qualitatives Wachstum? Die SPD muss auch den Wählern in der Mitte der Gesellschaft ein überzeugendes Angebot unterbreiten und dabei ein klares Profil zeigen. Denn ohne die Stimmen aus der Mitte wird sie nicht den Kanzler stellen können.
Deutschland steht nach zehn Jahren sozialdemokratischer Regierungspolitik heute deutlich besser da als zum Ende der Regierung Kohl. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 1992, die Sozialversicherungssysteme stehen auf soliden Beinen und deutsche Unternehmen sind hervorragend auf den internationalen Märkten aufgestellt. Doch nicht zuletzt durch die Finanzkrise stehen neue Herausforderungen bevor. Aufbauend auf den Erfolgen der Agenda 2010 muss Deutschland den Reformkurs fortführen und Rahmenbedingungen für qualitatives Wachstum schaffen, um auch weiterhin im globalen Wettbewerb bestehen zu können und so Wohlstand für
alle zu sichern.
In dem Papier werden Leitlinien für sozialdemokratische Wirtschaftspolitik nach 2009 entwickelt und mit vielen konkreten Vorschlägen verbunden. Es dient als Impuls für das nächste Regierungsprogramm vor allem aber auch für konkrete Politik nach 2009.

Soziale Gerechtigkeit durch wirtschaftliche Vernunft – Rahmenbedingungen für qualitatives Wachstum